EINE WELT, DIE SICH IMMER
SCHNELLER VERÄNDERT.

UND EIN INSTITUT, DAS HILFT,
SIE ZU VERSTEHEN.

Europäischer Fachkräfteaustausch 2017Im Zuge des Erasmus+ Programms der EU durfte das Haus Rissen vom 26. bis zum 30. Juni 2017 20 Gäste aus Mailand, Brüssel und Hamburg begrüßen, die ebenfalls im Großbereich der Jugendarbeit- und Bildung tätig sind.

Ziel der Woche war es, sich über die Möglichkeiten einer Verbesserung der Inklusion jugendlicher Migrant*innen auszutauschen.

Die Regionen und Organisationen stellten sich im Rahmen des Projektes vor und Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden beleuchtet.

Während Belgien, Italien und Deutschland einerseits spezifische Herausforderungen zu bewältigen haben, zeigte sich andererseits, dass viele Handlungsbedarfe ähnlich sind.

Auch besondere Best-Practice-Beispiele in den drei Städten wurden betrachtet. Hier zeigte sich, dass sich diese Projekte in allen drei Städte gemeinschaftlich dadurch auszeichnen, dass sie die Zielgruppe von Anfang an involvieren, niedrigschwellige Angebote machen und somit konkrete Bedürfnisse junger Migrant*innen und anderer Jugendlicher verwirklichen. Auf diese Weise kann gesellschaftliche Diversität zu echter Inklusion werden.

Ein besonderes Highlight des Fachkräfteaustausches bildete die Zusammenarbeit mit ‚OpenEyesOpenHearts‘, einer Hamburger Organisation von und mit Geflüchteten, die an Schulen ihre Geschichte erzählen. Hier wurde deutlich, wie zentral der gegenseitige Kontakt sowohl für Menschen mit Fluchterfahrung, als auch für die bereits lange in Deutschland lebende Bevölkerung ist.

Gruppenbild Europäischer Fachkräfteaustausch 2017Die auf diesen Erfahrungen aufbauenden gemeinsamen Workshops der trinationalen Gruppe erwiesen sich schließlich als ein gutes Mittel, voneinander zu lernen, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Impulse in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Eine weitere Zusammenarbeit mit den deutschen, belgischen und italienischen Kolleg*innen ist daher in Planung.