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Dr Eckard Bolsinger

Dr. Eckard Bolsinger

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Zudem kehrt die Geopolitik als Faktor der Weltwirtschaft zurück. Russlands Politik der Ausdehnung der Einflusssphären führte dazu, dass sich deutsche Handelsströme verlagern mussten. Chinas Strategie der ‚neuen Seidenstraße‘ kann als Griff nach globaler wirtschaftlicher Kontrolle verstanden werden, in der sich Geschäftsinteressen mit geostrategischen Intentionen vermischen.

Auch in der Außenhandelspolitik der Staaten lässt sich ein Anstieg des Protektionismus beobachten. Zollerhöhungen und der Schutz ‚strategischer‘ Wirtschaftsbereiche vor unerwünschten ausländischen Übernahmen nehmen zu. Hinzu kommt, dass Staaten vermehrt ihre Währungen abwerten, um sich gegenüber Konkurrenten Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Manche Beobachter sprechen sogar schon von einem kommenden Währungskrieg zwischen den etablierten Staaten und den sogenannten BRICS-Staaten.

Schließlich schwindet auch in der Bevölkerung vieler Staaten die Akzeptanz globaler Märkte. Der Widerstand gegen TTIP sowie das Aufkommen des Rechts- und Linkspopulismus sind nur die offensichtlichsten Zeichen für ein mögliches Ende der Globalisierung.

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