EINE WELT, DIE SICH IMMER
SCHNELLER VERÄNDERT.

UND EIN INSTITUT, DAS HILFT,
SIE ZU VERSTEHEN.

Eine Podiumsdiskussion mit Ulrich Lissek und Jan Techau

Veranstaltungstage: 19.04.2018
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: HAUS RISSEN, Rissener Landstraße 193, 22559 Hamburg
Abendveranstaltung 1

„Keine Politik, nur ein Geschäft!“ Diese Weisheit galt noch nie für die Energiebranche.

Ob Kohle, Gas, Öl oder der Verlauf von Versorgungsleitungen, stets lässt sich ein Interessens­kampf verschiedenster Akteure feststellen: Förder- und Versorgungsunternehmen, Liefer- und Konsumentenländer, Regional‑ und Weltmächte.

Energie ist der Punkt, an dem sich Wirt­schaft, Sicherheitspolitik, Technologie und auch Ökologie überschneiden.

Seit 2011 liefert Gazprom direkt Erdgas nach Deutschland und nach Mitteleuropa. Durch die ersten beiden Stränge der Ostseepipeline können bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr fließen.

Importe werden zukünftig einen größeren Teil des Gasbedarfs decken müssen, denn die Förderung in den Niederlanden und Großbritannien versiegt. Russland ist neben Norwegen wichtigster Erdgaslieferant der EU (ca. 30 Prozent), in Deutschland liegt der Marktanteil derzeit bei rund 37 Prozent.

Nord Stream 2 soll die Kapazität der Ostseepipeline verdoppeln. Die Bauarbeiten für dieses Projekt sollen noch in diesem Jahr starten.

Für die geschäftsführende Bundesregierung bedeutet Nord Stream 2 ein reines Projekt der Wirtschaft. Für alle anderen Akteure, wie Russland, die U.S.A., die EU und die ostmittel­europäischen Staaten dagegen geht es dabei vor allem um Geopolitik - und um Geld.

Gemeinsam mit Ihnen und unseren beiden Gästen Ulrich Lissek, Head of Communications and Governmental Relations der Nord Stream 2 AG, und Jan Techau, Director Europe am German Marshall Fund, wollen wir am

Donnerstag, den 19. April 2018, um 19:30 Uhr

im HAUS RISSEN, Rissener Landstraße 193, 22559 Hamburg, die Interessenslagen von Nord Stream 2 analysieren und herausfinden, wie die sichere und bezahlbare Versorgung mit Ener­gie im nationalen, europäischen und transatlantischen Rahmen ausgestaltet werden kann.

Die Teilnahmegebühr für Vortrag mit anschließender Diskussion und einem kleinen Imbiss beträgt € 25,- (Förderkreismitglieder € 15,- / junge Menschen in der Ausbildung und Arbeits­losengeld­bezieher € 5,-) und ist an der Abendkasse zu entrichten.

Bitte lassen Sie uns bis zum 12. April mit dem Antwortfax (siehe PDF-Datei) oder per Mail an   wissen, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen.

Antwortfax-NordStream.pdf

 

Da die Anzahl der Parkplätze begrenzt ist, bitten wir Sie zu prüfen, ob Ihnen auch eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist. Die Buslinie 189 hält direkt vor dem Haus. : siehe Fahrplanauskunft - www.hvv.de

 

Diese Veranstaltung wird gefördert durch:

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