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Neues Nahost-Seminar von HAUS RISSEN orientiert sich an hoher Nachfrage vonseiten der Hamburger Schulen

Kurzbericht Nahost SeminarAufgrund der aktuellen Gewalteskalation im Nahen Osten herrscht auch in den Schulen Gesprächsbedarf. Am 11. Januar 2024 waren daher zwei HAUS RISSEN-Referenten in der Stadtteilschule Wilhelmsburg zu Gast. Das in Kooperation zwischen Jugendbildungs- und Sicherheitsbildungsbereich konzipierte Seminar wurde von Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen.

Einleitend gab es von Seiten der Referenten eine historische Heranführung an das Thema und eine Schärfung des Bewusstseins für die hohe Komplexität der Probleme in der Region. Die Schülerschaft einer ausgewählten 10. Klasse, die sich bereits im Rahmen des Gesellschaftsunterricht mit dem Thema beschäftigt, ist sichtlich interessiert an den Inhalten. Schon zu Beginn des Seminars werden viele Fragen gestellt, Schlagzeilen aus der Presse und Inhalte aus den sozialen Medien werden von den Schüler:innen in die Diskussion eingebracht.

Für die Referenten ist es wichtig, das Thema tiefergehend zu behandeln, aber dabei auf den uneinheitlichen Kenntnisstand der beteiligten Akteure einzugehen. Schnell wird den Schüler:innen klar, dass hier seitens der Referenten kein einfaches Freund-Feind-Bild skizziert werden soll, sondern dass es um den Austausch fundierter Inhalte geht. Das schafft Vertrauen bei den Teilnehmenden und regt zur Beteiligung an.

Mithilfe von Gruppenarbeiten bleibt das Seminar dynamisch, und die knapp vier Stunden der spannenden politischer Auseinandersetzung vergehen wie im Flug. „Ich möchte mich nochmals auch im Namen der Klasse ganz herzlich bedanken. Meine Begeisterung habe ich bereits ins Kollegium getragen“, schreibt die Lehrerin der Klasse im Nachgang an die Referenten.

Das Interesse an dem HAUS RISSEN „Nahostseminar“ ist vonseiten der Schulen weiterhin groß. Es gibt bereits eine Warteliste. Erste Stiftungen haben zugesagt, weitere Seminare dieser Art zu fördern. Um dieses Programm allerdings an noch mehr Schulen zu bringen, braucht es weitere Fördermittel. HAUS RISSEN baut darauf, diese bei Stiftungen, Unternehmen und der engagierten Zivilgesellschaft generieren zu können.

 

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