Deutschland steht mitten in einer globalen Machtverschiebung. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln – sondern wie konsequent.
Im Rahmen einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutierten Roderich Kiesewetter MdB und Autor des Buches „Was wollen wir? Was können wir? Deutschlands Rolle in der globalen Machtverschiebung“ und Jörg Hausendorf, Geschäfts- und Institutsleiter HAUS RISSEN, über Deutschlands künftige Rolle.
Strategische Handlungsfähigkeit statt Reaktion
Drei zentrale Erkenntnisse aus der Diskussion:
• Ohne strategischen Kurswechsel bleibt deutsche Sicherheitspolitik reaktiv – und damit dauerhaft im Hintertreffen
• Handlungsfähigkeit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern in militärischen, technologischen und politischen Fähigkeiten
• Europas Resilienz steht und fällt mit Deutschlands Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
Besonders deutlich wurde: Die Alternative ist klar – mehr Eigenständigkeit oder wachsende Abhängigkeit in einer instabilen Weltordnung.
Dank und Rückblick auf die Veranstaltung
Wir danken der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie ihrem Landesbeauftragten für Hamburg und Leiter des Politischen Bildungsforums, David Mbae-Straßenburg, herzlich für die Einladung und die sehr inspirierende Veranstaltung. Ebenso gilt unser Dank allen Teilnehmenden für die engagierte Diskussion.
Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und die Freie und Hansestadt Hamburg.
Fazit: Klarer, faktenbasierter Diskurs bleibt entscheidend für tragfähige sicherheitspolitische Entscheidungen.
Mehr zu unseren Bildungsangeboten im Bereich Geo- und Sicherheitspolitik: HAUS RISSEN - Geo- und Sicherheitspolitische Bildung