EINE WELT, DIE SICH IMMER
SCHNELLER VERÄNDERT.

UND EIN INSTITUT, DAS HILFT,
SIE ZU VERSTEHEN.

Ein zivil-militärischer, vernetzter Ansatz
als Beitrag zur Lösung geopolitischer Konflikte

Video Common Effort 2016Geopolitische Konflikte sind heutzutage weltweit sehr komplex. Zunehmend stellt sich deshalb die Frage, wie man möglichst effizient und effektiv dauerhafte Lösungen zur Beendigung von Konflikten finden kann.

Mit welchen Experten oder Organisationen bringt man das notwendige Wissen über die sozialen und geographischen Gegebenheiten, die Rolle der Frau, die Bedeutung von Kultur und die Verbundenheit von Stämmen und ethnischen Minderheiten in vorherrschenden Konflikten zusammen?

Auf solche und ähnliche Fragen müssen Antworten gefunden werden, möglichst bevor zwischenstaatliche, staatliche und nicht-staatliche Organisationen sich dazu entschließen, gemeinsam in Konfliktregionen tätig zu werden. Sich zu kennen, zu verstehen und zu vertrauen, bevor man sich braucht: das ist der Grundgedanke von „Common Effort“.

Seit etlichen Jahren wird dies durch das 1. Deutsch-Niederländische Corps in Münster, das Auswärtige Amt der Niederlande und mittlerweile über 40 weiteren staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen im Rahmen einer jährlichen Planübung „Common Effort“ praktisch erprobt. Dabei wird stets eine aktuelle Lage als Szenario gewählt. 2016 ging es um die gegenwärtige Lage in Libyen.

„Common Effort“ findet im Wechsel in Berlin und in Den Haag statt, in diesem Jahr dort im Cimic Centre of Excellence in Rijswijk. Sie wurde gemeinsam von der niederländischen Beratungsorganisation TNO, HAUS RISSEN, dem 1. Deutsch-Niederländischen Korps sowie dem niederländischen Außenministerium organisiert und durchgeführt.

Nach einer kurzen Einweisung wurden die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von zwischenstaatlichen, staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen in sechs Gruppen aufgeteilt und mit Militärplanern gemischt. Die Gruppen konzentrierten sich jeweils auf ein Fachgebiet wie den Schutz von Zivilisten, Reformen des Sicherheitssektors, Regierungsführung, humanitäre Lage, den Privatsektor sowie die strategische und regionale Perspektive des Szenarios.

„Common Effort 2017“ findet im kommenden Jahr in Berlin statt. Die aus den beteiligten staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen entstandene „Common Effort Community“ wächst ständig und hat mittlerweile über 40 Mitglieder. Sie trifft sich mehrmals jährlich in Deutschland und den Niederlanden zu Werkstattgesprächen zu aktuellen Konflikten.

HAUS RISSEN ist der deutsche Koordinator dieser Aktivitäten. Für Fragen steht Ihnen Dr. Philipp-Christian Wachs unter der Telefonnummer 040 - 8190710 oder via E-Mail gerne zur Verfügung.

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