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UND EIN INSTITUT, DAS HILFT,
SIE ZU VERSTEHEN.

Abendveranstaltungen im HAUS RISSEN

HR AbendveranstaltungenDie Abendveranstaltungen des HAUS RISSEN geben Interessierten Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Einblicke in verschiedene Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Handverlesene Experten zu aktuellen Fragestellungen sind ebenso gern unsere Gäste, wie namhafte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte.

Unsere Abendveranstaltungen sind erfahrungsgemäß sehr gut besucht. Wir bitten Sie, uns vorab wissen zu lassen, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen. In jedem Beitrag finden Sie die entsprechenden Kontaktdaten für eine Anmeldung.

Wir freuen uns auf Sie!

Die Umwandlung der Helmut-Schmidt-Universität in ein NATO Center of Excellence für die akademische Offiziersausbildung

Veranstaltungstage: 11.04.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: HAUS RISSEN, Rissener Landstraße 193, 22559 Hamburg
Abendveranstaltung Redner

Seitdem der neue amerikanische Präsident die Frage nach dem Eigenbeitrag der Europäer zur Stärkung der NATO neu aufgeworfen hat, kommt verstärkt der Umstand in den Blick, dass Deutschland mit seiner Bundeswehr sich immer stärker den kleineren NATO-Ländern als eine Art Ankerarmee anbietet.

Die Idee dahinter ist, dass größere NATO-Staaten als Rahmennationen fungieren und ihre militärischen und anderen Kapazitäten kleineren Ländern öffnen, die sich so an Fähigkeiten und Ausstattungen beteiligen können, die sie allein nicht darstellen können.

Es stärkt damit erstens die eigene militärische Schlagkraft und setzt zweitens auf diese Weise prak­tische Wegmarken auf dem Weg zu europäischen Streitkräften, für eine stärkere Kohäsion innerhalb der NATO und einer sinnvollen Lastenteilung.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs setzt sich dafür ein, die Ausbildungs­einrichtungen der Bundeswehr für kleinere NATO-Staaten in ganz neuer Form zu öffnen.

Veranstaltungstage: 28.03.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: HAUS RISSEN, Rissener Landstraße 193, 22559 Hamburg
Abendveranstaltung 1

„Der Zerfall der Sowjetunion war die größte geopolitische Katastrophe des Jahrhunderts“, sagte der russische Präsident Vladimir Putin im Jahr 2005.

Ob es sich bei dieser Aussage um sowjeti­sche Nostalgie oder postsowjetisches Anspruchsdenken handelt, ist vielen von uns bis heute unklar.

Der Cyber-Angriff auf Estland 2007, der Krieg zwischen Russland und Georgien 2008, die Annexion der Krim 2014 sowie die Manipulationen bei den amerikanischen Präsidentschafts­wahlen lassen auf Letzteres schließen.

Dieses Wiederaufleben anachronistischer Geopolitik steht vollkommen konträr zu unserem westlichen Verständnis moderner internationaler Politik. Wie gehen wir damit um? Und hat Deutschland bei den bevorstehenden Bundestagswahlen Grund zur Sorge?

Veranstaltungstag: 22.02.2017
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: HAUS RISSEN, Rissener Landstraße 193, 22559 Hamburg
Abendveranstaltung Publikum 3

Der Fall „Lisa“ ist vielen von uns vielleicht noch im Gedächtnis. Im Januar 2016 ging die vermeintliche Entführung des russischstämmigen Mädchens in Berlin durch Flüchtlinge durch die Medien und das Internet.

Russlands Außenminister und russische Medien wie Russia Today (RT), verurteilten Deutsch­land voreilig, und trotz Richtigstellung der Tatsachen durch die deutschen Behörden demonstrierten über 700 meist russlandstämmige deutsche Staatsbürger vor dem Bundeskanzleramt.

Dieser Fall ist nur ein Beispiel der Einflussnahme ausländischer Akteure auf die deutsche Innenpolitik über den Cyberraum. Auch die Torpedierung der Bundestagsverwaltung durch mutmaßliche russische Akteure im Sommer 2015 ist ein weiteres, oft zitiertes Beispiel, das unter Cyber-Kriminalität geführt wird.

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