Was macht eine Demokratie stark?
Die Ausstellung „Stille Stärke“ gibt darauf eine eindrucksvolle Antwort - persönlich, nahbar und hochaktuell.
Ab dem 28. April im HAUS RISSEN.
Ein Blick hinter die Kulissen der Ausstellung
Aktuell befindet sich die Ausstellung noch im Aufbau, Inhalte werden installiert und Bildstrecken und Texte final zusammengestellt. Und schon jetzt wird deutlich, in welche Richtung sich die Ausstellung entwickelt: ein konzentrierter, persönlicher Blick auf gelebte Demokratie im Alltag.
21 Stimmen für Respekt und Teilhabe
Im Mittelpunkt stehen 21 Pflegekräfte, viele mit eigener Migrationsgeschichte. Ihre Interviews, Fotografien und literarisch verdichteten Texte geben konkrete Einblicke in ihren Berufsalltag – in Situationen, in denen Werte wie Respekt, Verantwortung, Teilhabe und Menschenwürde unmittelbar wirksam werden.
Pflege als Raum gelebter Demokratie
Die Ausstellung zeigt anhand dieser Lebens- und Arbeitsrealitäten, wie demokratische Grundwerte praktisch umgesetzt werden – nicht abstrakt, sondern im direkten Umgang mit Menschen. Pflege wird hier als gesellschaftlicher Raum sichtbar, in dem Solidarität und Gerechtigkeit täglich ausgehandelt und gelebt werden.
Langjährige Dokumentation von Lebensgeschichten
Die Inhalte basieren auf einem Projekt von Nicole Behnk-Müller, Diplom-Psychologin und Dozentin an einer Hamburger Pflegefachschule. Über mehrere Jahre hinweg hat sie 21 Menschen begleitet und ihre Geschichten dokumentiert. Daraus entstanden künstlerisch-dokumentarische Arbeiten, die nun im HAUS RISSEN zusammengeführt werden.
Ausstellung und Buch im Zusammenspiel
Ein begleitendes Buch („Stille Stärke. Vom Mut, neu zu beginnen“) ist bereits im Handel erhältlich und vertieft die in der Ausstellung gezeigten Perspektiven.
Besuchsinformationen auf einen Blick
Die Ausstellung ist ab dem 28. April geöffnet und kann montags bis freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Projekt: stillestärke.com
Die Ausstellung bietet damit nicht nur Einblicke in ein oft wenig sichtbares Berufsfeld, sondern auch einen konkreten Zugang zur Frage, wie Demokratie im Alltag tatsächlich gelebt wird.