„HAUS RISSEN ist ein Ort guter Ideen, ein Umschlagplatz freier Meinungen, an dem unterschiedliche Auffassungen zu Wort kommen und zu einem selbständigen Urteil führen.“
Karl Carstens (Bundespräsident 1979 - 1984)
Aktuelles aus dem HAUS RISSEN
Besondere Veranstaltungen, innovative Seminare, ausgezeichnete Kooperationspartner, neue Gesichter und vieles mehr: In dieser Rubrik erfahren Sie Aktuelles aus dem HAUS RISSEN. Sie lesen zudem Statements zu aktuellen Geschehnissen, als persönliche Stellungnahme unserer Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Sicherheitspolitik und Jugendbildung.
Mit genau dieser Frage bin ich, Lene, in mein Praktikum im Bereich der politischen Jugendbildung bei HAUS RISSEN - Gesellschaft für Politik und Wirtschaft e.V. gestartet.
Und die Antwort darauf durfte ich in den vergangenen Monaten jeden Tag erleben.
Politische Bildung lebt vom Mitmachen
Schon in den ersten Seminaren wurde deutlich: Gute politische Bildung lebt nicht von Frontalunterricht oder fertigen Antworten. Sie lebt davon, junge Menschen zu motivieren, sich aktiv einzubringen, zu diskutieren und eigene Standpunkte zu entwickeln.
Weiterlesen: Wie schafft man es, Jugendliche für Politik zu begeistern?
Eine lebenswerte Welt für alle braucht ganz unterschiedliche Maßnahmen. Warum? Weil die Ausgangsbedingungen nicht für alle gleich sind.
Und genau das macht internationale Klimapolitik so herausfordernd: Alle verfolgen das gleiche Ziel, aber nicht alle tragen die gleiche Verantwortung. Oder verfügen über die gleichen Möglichkeiten.
Gemeinsame Lösungen entstehen im Dialog
Nachhaltigkeit entsteht dabei nicht im Konsens, sondern dort, wo unterschiedliche Interessen, Perspektiven und Zielkonflikte sichtbar werden und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen gesucht wird.
Weiterlesen: Nachhaltigkeit braucht unterschiedliche Lösungen
Diese Frage stand im Mittelpunkt unserer Veranstaltung „NATO, Russland und das Baltikum – eine osteuropäische Perspektive auf Sicherheit“ mit der lettischen Botschafterin Alda Vanaga und dem ehemaligen deutschen Botschafter in Polen, Rolf Nikel im HAUS RISSEN.
Die Veranstaltung wurde moderiert von Enrico Liedtke (Referent für Geo- und Sicherheitspolitische Bildung) mit einer Einleitung von Dirk Schmittchen (Geschäfts- und Institutsleitung/Bereichsleiter Geo- und Sicherheitspolitische Bildung).
Warum sich die Perspektiven unterscheiden
Die Diskussion zeigte, warum unsere östlichen Partner Sicherheit oft anders bewerten als wir in Deutschland.
Drei zentrale Erkenntnisse des Abends ...
Mit neuer Sprache. Neuer Kultur. Neuem Leben.
Linet kennt die Antwort. Sie verließ ihre Heimat Simbabwe, um in Deutschland eine Zukunft aufzubauen.
Zwischen Hoffnung und Zweifel
Voller Hoffnung. Voller Träume. Und voller Fragen. Denn die Realität war härter als erwartet. Die Sprache. Die Ausbildung. Das Gefühl, fremd zu sein. Momente, in denen sie dachte: Vielleicht schaffe ich das nicht.
Doch Aufgeben war keine Option. Nicht wegen eines großen Plans. Sondern wegen der Menschen, die an sie glaubten. Ein Lehrer. Eine Kollegin. Und vor allem ihr Vater. Tausende Kilometer entfernt.