AKTUELLES

AUS ALLERBESTEM HAUSE

„HAUS RISSEN ist ein Ort guter Ideen, ein Umschlagplatz freier Meinungen, an dem unterschiedliche Auffassungen zu Wort kommen und zu einem selbständigen Urteil führen.“

Karl Carstens  (Bundespräsident 1979 - 1984)

Aktuelles aus dem HAUS RISSEN

Besondere Veranstaltungen, innovative Seminare, ausgezeichnete Kooperationspartner, neue Gesichter und vieles mehr: In dieser Rubrik erfahren Sie Aktuelles aus dem HAUS RISSEN. Sie lesen zudem Statements zu aktuellen Geschehnissen, als persönliche Stellungnahme unserer Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Sicherheitspolitik und Jugendbildung.  

Wie weit dürfen wir noch wachsen?

Gymansium Rahlstedt

Der Juni in diesem Jahr bringt nicht nur Sonne, sondern auch das Gymnasium Rahlstedt nach Rissen, um über zentrale Zukunftsfragen zu debattieren. Bei Kerzenschein wird es für die 12-köpfige Gruppe schnell persönlich: Was denkt ihr, angesichts der dramatischen Prognosen der Klimaforscherinnen und Kilmaforscher, über eure Perspektiven? Was macht euch Angst? Woraus zieht ihr Hoffnung?

Transformationsbarrieren durchbrechen

Schnell wird es interaktiv. Gestützt von wissenschaftlicher Literatur geht es in Gruppenarbeiten rund um Transformationsbarrieren ans Eingemachte: Der Konsumismus etwa belohne Konsumhandlungen mit gesellschaftlichem Ansehen, erhebe Konsum zum Lebenssinn per se und schaffe so einen neuen, unterbewussten Zusammenhalt, der jedoch zu Lasten zukünftiger Generationen ausgelebt werde.

EWH Nidersachsen Mai 2022Nach der Wahl ist vor der Wahl! Am 11. Mai startete Erstwahlhelfer® im Rahmen eines digitalen Kick-Off-Meetings offiziell den Projektdurchgang für die kommende Landtagswahl in Niedersachsen.

Neu eingebürgerte Menschen werden zu Erstwahlhelfer:innen

Ziel ist es, in den kommenden Monaten gemeinsam mit Bildungs- und Jugendreinrichtungen aus der Region zahlreiche Erstwählerinnen und Erstwähler für die Demokratie zu begeistern und sie für den Einsatz im Wahllokal auszubilden.

Der Projektdurchlauf in Niedersachsen soll sein wie kein anderer: Neben jungen Menschen möchten wir erstmals auch neu eingebürgerten Menschen die Chance geben, bei ihrer ersten Wahl als Erstwahlhelferinnen und Erstwahlhelfer an der Demokratie mitzuwirken.

Deutschlands Demokratie: Zwischen Resignation und Resilienz

FishbowlAm wunderbar frühlingshaften Abend des 16. Mai 2022, durften wir im HAUS RISSEN vier handverlesene Podiumsgäste zum Thema „Quo vadis Deutschland? – Eine Bestandsaufnahme unserer Demokratie“ begrüßen. Das „Fishbowl-Format“ erlaubte dabei die aktive Diskussionsbeteiligung des Publikums, indem stets ein freier Stuhl auf dem Podium aus seinen Reihen gefüllt wurde.

Die Aussichten: Heiter bis wolkig

Ins Gespräch kamen unsere Gäste mit Dr. Nina-Kathrin Wienkoop, Programmleiterin Demokratie und Gesellschaft an der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, Juliane Chakrabati, Vorständin von Ichbinhier e.V., Rosa Domm, jüngstes Mitglied der Hamburger Bürgerschaft sowie mit Jacob Pensky, Stellvertretender Vorsitzender der Hamburger Schüler:innenkammer.

Den Nahen Osten ins Blickfeld gerückt

Iran Panelisten

Am 4. Mai 2022 diskutierten Diba Mirzaei (German Institute for Global and Area Studies) und Dirk Schmittchen (Bereichsleiter Sicherheitspolitik, Gesellschaft für Politik und Wirtschaft e.V.) im Rahmen einer hybriden Veranstaltung über das iranische Atomprogramm und Irans Rolle im Nahen und Mittleren Osten.

Zu Beginn der Abendveranstaltung begrüßte Stefan Katt, Bereichsleiter Operative Dienste im HAUS RISSEN, und stellte dem Publikum das Haus vor. Die Moderation des Abends übernahm Tobias Fella, Referent für Sicherheitspolitik im Haus.

Über das iranische Atomprogramm

Beide Panelisten skizzierten zu Beginn kurz den Stand der Wiener Verhandlungen über eine Rückkehr zum JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action), so die offizielle Bezeichnung des Atomdeals mit dem Iran, der eine friedliche Nutzung der Kernenergie Teherans ermöglichen, gleichzeitig aber ein militärisches Atomprogramm verhindern soll. Aus dem 2015 geschlossenen Abkommen traten die USA unter Präsident Donald Trump 2018 aus, und gegenwärtig verhandeln der Iran und die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland über eine Rückkehr aller Vertragspartner zum Abkommen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass es scheinbar nur noch minimale Differenzen gibt, die einer Rückkehr zum Atomdeal im Wege stehen, jedoch auch dass diese Differenzen für beide Seiten teilweise zentral sind, so z.B. Irans Forderung der Streichung seiner paramilitärischen Revolutionsgardisten von der US-Liste der „Foreign Terrorist Organizations“.

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